Waldriesen unterstützen Forstarbeiter


Eichen pflanzen im Eninger Wald

Am  24. April erlebten die Kinder der Waldriesen einen ganz besonderen Waldriesen-Nachmittag. Als Gruppe des Albvereins treffen sich die Waldriesen normalerweise mit  bis zu 15 Schulkinder immer freitags im vierzehntägigen Rhythmus auf dem Gelände des Waldkindergartens, um unter naturpädagogischer Anleitung gemeinsam einen Nachmittag in der Natur zu erleben. Diesmal stand sogar richtige Waldarbeit auf dem Programm, denn es sollten Eichensetzlinge neu gepflanzt werden. Und da die Wald­riesen dies unter der Regie des Revierförsters Friedemann Rupp schon einmal gemacht hatten, waren sie auch diesmal wieder gerne dazu bereit, beim Wachsen und Gedeihen des Eninnger Waldes mitzuhelfen.

Gemeinsam mit dem Förster Rupp hatte einer der Leiter der Waldriesengruppe und ehemalige Forstwirtschafts­meister Franz Georg Gaibler nicht nur das Werkzeug und die Setzlinge, sondern auch alles weitere bereits im Vorfeld bestens organisiert. So stand der Arbeit am Hang im Eninger Wald nichts mehr im Wege und die jungen Eichen konnten gesetzt werden.

Bei wunderschönem Frühlingswetter erhielten die Jungs und Mädels erstmal eine fachmännische Einführung vom Förster, der ihnen erklärte wie wichtig die Auf­forstung mit den widerstandsfähigen Eichensetzlingen ist: Auf der Fläche (Distrikt 6, Mädchenfelsen, Abteilung 11 Fällenbächle) wuchsen früher Eschen, die durch das Eschentriebsterben alle krank wurden. So musste die Fläche schließlich geräumt und neu aufgeforstet werden. Die zarten Eichensetzlinge  mussten mit den passenden Verbissschutzhüllen geschützt werden sowie beschädigte Hüllen bereits gepflanzter Setzlinge zudem entfernt und durch widerstandfähigere ersetzt werden.

Dass die Pflanzarbeit am Hang ganz schön mühsam und anstrengend sein kann, wurde rasch klar. Umso beeindruckender war es, dass Kinder motiviert und ausdauernd dabei blieben und sich als tolle Hilfe für den Förster und Franz Georg Gaibler erwiesen.

Etwas erschöpft aber sichtlich stolz waren die Waldriesen nach getaner Arbeit über das Ergebnis und auch darüber, dass die Forstarbeiter in der kommenden Woche dank der Waldriesen nun etwas weniger Pflanzarbeit vor sich hatten.

Als verdiente Belohnung gab es schließlich für jedes Kind noch einen Eistaler, den die meisten gleich und gerne in leckeres Eis umgesetzt haben.

Vielen Dank an Revierförster Friedemann Rupp für diese Möglichkeit und vielen Dank liebe Waldriesen für Euer Engagement für den Eninger Wald.