


Morgens regnete es noch „saumäßig“ in Eningen, aber am Abend war es glockenhell, als sich 15 Teilnehmer mit dem Balinger Liedermacher Reinhold Hittinger an der Zeller Halle um 18 Uhr trafen.
Er eröffnete den Reigen seiner mit der Gitarre begleiteten Lieder mit Themen rund um das schwäbische Tun und Lassen. Vor jedem Stück hatte er ein Gschichtle parat, das zum folgenden, selbst verfassten Lied passte.
Von Spätzle mit Soß, vom Leben und Schaffen war viel Schwäbisches zu hören.
So wanderte die Gruppe über die Ebene, vorbei an einer Ziegenherde, Obstbäumen und Maisfeldern. Zwischendurch lasen Dagmar Hoffmann und Hermann Walz schwäbische Texte, bis dann nach einer Stunde der Sautter Hof erreicht wurde.
Nach einem Rundgang durch die Ställe wurde im Stüble gevespert und getrunken, immer wieder unterbrochen von originellen Liedern und Texten in schwäbischer Mundart.
Als man sich gegen halb neun auf den Rückweg machte, war der westlich und nördliche Hoizont als Schattenriß mit wunderschönen Wolken zu sehen.
Am Ende der Wanderung verabschiedeten sich die Wanderer mit einem Abendlied.
Vielen Dank an Reinhold Hittinger für den schönen Abendspaziergang und an die Familie Sautter für die Gastfreundschaft.
hw
