Einen herrlichen Frühlingstag erlebten die Mittwochswanderer des Albvereins. Die Ortsgruppe Eningen hatte zu einer Wanderung zu den Gönninger Seen eingeladen. In Gönningen wurde zuerst der Friedhof, bekannt für seine Tulpenpracht, besucht. Dort hatten sich Besucher aus nah und fern eingefunden, um die Blütenpracht in allen Farben zu bewundern. Der Ursprung lässt sich auf die Aktivitäten der Samenhändler zurückführen. Die Hälfte der Einwohner verdiente damit im 19. Jahrhundert ihren Lebensunterhalt. Übrig geblieben ist nur ein einziges Unternehmen. Wanderführerin Ingeborg Renk informierte über die Geschichte Gönningens und die Entstehung des Tuffsteins. Vorbei an einem Wasserfall ging es weiter durch den Wald mit vielen Frühblühern, z.B. Schlüsselblumen, bevor der obere See erreicht wurde. In der Nähe befindet sich die verfallene Talmühle, auch bekannt als „lost place“ und beliebt als Fotomotiv. Weiter ging es zum unteren Weg entlang der Wiesaz, vorbei an allen drei Seen. Die Reste des Tuffsteinabbaus waren hier gut zu erkennen. Einige Erholungssuchende genossen bereits die ersten warmen Tage. Der Rückweg nach Gönningen führte dann auf der gegenüberliegenden Seite wieder durch Wald. Vor der Rückfahrt nach Eningen wurde dann noch ein Stopp beim Markwasen als Abschluss dieser gelungenen Wanderung eingelegt.



