Die erste Busausfahrt des Jahres führte uns bei leichtem Regen über die verschneite Alb nach Ulm.
Ziel war das Fort Oberer Kuhberg der Bundesfestung Ulm.
Was erwartet uns, bei der Vorgabe festes Schuhwerk und eine Taschenlampe mitzubringen?.
Eine riesige verschneite Festungsanlage mit aufgeschüttetem Erdwall, Türmen, unterirdischen Räumen und Gängen, treppauf und treppab wie ein Labyrinth.
Diese Anlage wurde von 1842 bis 1859 erbaut und ist nur ein kleiner Teil der gesamten Festung und wurde von 1933-1935 ein frühes nationalsozialistisches Konzentrationslager des Landes Württemberg.
Da wir wieder 60 interessierte Personen waren, wurden 2 Gruppen über das Aussengelände und durch die unterirdischen Gemäuer von Herrn Kämpfe und Herrn Hanisch mit viel Wissen und tollen Erklärungen und Ausführungen geführt.
Instandgehalten und original nachgebaut wird die gesamte Anlage vom Förderkreis Bundesfestung Ulm e.V. in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden.
Wie meistens ging die Zeit viel zu schnell vorbei und wir konnten nicht alles besichtigen, was für einen weiteren Besuch Anlass gibt.
Beeindruckend waren die Gewölbedecken und Bogengänge, welche unheimliche Lasten tragen müssen.
Vergessen wurde auch der Donnerbalken nicht, der versteckt für die Angreifen an der Mauer lag.
Nun mußten wir aber weiter zu unserer gemütlichen Abendeinkehr in Hengen. Marliese und Dagmar gaben noch einen kleinen lustigen Dialog zum Besten, vielen Dank dafür.
Wohlbehalten und mit sicherer Fahrt von unserem Albert haben wir unser Eningen erreicht.
Es war wieder ein etwas kalter, aber sehr interessanter Nachmittag des beweglichen Alters.


