Unser Ausflug im März führte uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Honau, die Verbindung klappte wunderbar.
Pünktlich um 15.00 Uhr wurden wir von der Museumsleiterin Jutta Kraak willkommen geheißen.
Sie freute sich, denn eine so große Gruppe durfte sie noch nicht begrüßen.
Frau Kraak wußte so viel über Wilhelm Hauff zu erzählen und wir lauschten gebannt, vieles hatten wir noch nie gehört. Wilhelm hatte ein so kurzes Leben, gerade mal 25 Jahre, das es fast nicht zu glauben war, das er all diese Novellen, Romane und Märchen veröffentlicht hatte. Sogar eine Zeitschrift hat er ins Leben gerufen. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und in der ganzen Welt gelesen.
Die legendären Lichtensteinspiele nach seinem Roman Lichtenstein lockten von 1901-1903
tausende Besucher ins Echaztal.
Wer wußte, dass Honau in dieser Zeit ein Luftkurort war und viele Kurgäste beherbergt hatte? Vielen Dank an Frau Kraak, die uns mit ihren Ausführungen ganz in ihren Bann zog.
Nun hatten wir noch Zeit die gesammelten Exponate in den Vitrinen zu erforschen und zu bestaunen.
Auch Bücher konnten noch erstanden werden. Der Besuch dieses Kleinodes hat sich gelohnt.
Es folgte ein Spaziergang zur Echazquelle, bevor man sich zur Abschlußeinkehr im Rössle traf.
Ein gemütlicher und mit neuen Eindrücken gefüllter Nachmittag ging zu Ende.
