Landesehrennadel für Siegfried Funkler

Landesehrennadel für Siegfried Funkler

Beim Neujahresempfang der Gemeinde überreichte Bürgermeister Alexander Schweizer im Auftrag des Ministerpräsidenten unserem Mitglied und Chorleiter Siegfried Funkler die

Landesehrennadel

Geehrt wurde er für seine ehrenamtliche Tätgkeit als jahrzehntelanger Leiter des Männerchors und für seine musikalischen Leistungen im Schwäbischen Albverein.

Die Männersigngruppe leitet er seit 1967. Das 50 jährige Jubiläum feierten die Mitglieder im vergangenen Jahr.

Als von 2 Jahren von der Ortsgruppe das offene Volksliedersingen begonnen wurde, war er als Musiker gleich dabei.

Wir freuen uns mit ihm über diese Ehrung und Anerkennung.

Wir wünschen ihm, daß er gesundheitlich stabil bleibt und weiterhin mit Freude am dirigieren und musizieren hat.

 

Für die Vorstandschaft

Ingo Rufimg_3050-andere

Rottenburger Krippenwanderung

Ausschnitt aus der Weggentaler Krippesav-eningen-grippenausstellung-rottenb-036-mediumDie erste Wanderung der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Eningen führte unter Leitung von Bernadette Rieger nach Rottenburg. Trotz des nebligen Wetters trafen sich 19 interessierte Teilnehmer ein, um in Fahrgemeinschaften die Bischofsstadt zu erreichen. Die Wanderführerin wies vor der Abfahrt auf die Besonderheiten der Strecke, wie die Wurmlinger Kapelle und die Kirche auf dem Sülchenfriedhof hin.

Zu Fuß führte der Weg vorbei am Römer Museum zum Dom, über dessen moderne Innenausstattung jeder staunte. Dort wurde eine moderne Krippe mit dem Hintergrund der Rottenburger Stadtsilhouette bewundert.

In der Zehntscheuer hatte der Sülchgauer Altertumsverein eine große Krippenausstellung präsentiert. Die Führung übernahm Werner Wiedmaier. Die älteste Krippe mit vielen Figuren, meist aus Wachs und mit kunstvoll verzierten Gewändern versehen, ist 250 Jahre alt.

Der Verein bekommt immer wieder Schenkungen von Krippen, die heimatgeschichtlich und kulturhistorisch sehr bedeutsam sind.

Rottenburg war seit der Barockzeit eines der wichtigsten Krippenzentren des Landes. Vor allem reiche Bürgersfamilien leisteten sich solche Kunstwerke. Auch in Gaststätten waren sie über Weihnachten bis in den Januar hinein zu finden.

 

Nach ausgiebiger Besichtigung führte der Weg entlang dem Neckar auf der Seite des Stadtteils Ehingen und dann steil hinauf Richtung Landesgefängnis. Vorbei an dem Kalkweiler Tor und den hohen Gefängnismauern führte der Weg zur Wallfahrtskirche im Weggental, offiziell zur „Krippe der Wallfahrtskirche zur schmerzhaften Mutter Gottes im Weggental“. Zahlreich waren die Besucher. Vor allem junge Familien mit Kindern hatten ihre Freude an der Krippe aus dem 18. Jahrhundert.

Die heiligen drei Könige mit ihrem Gefolge waren seit dem 6. Januar aufgebaut. Sie wurden mit ihren Kamelen, Elefanten und den dunkelhäutigen Begleitern bestaunt. Die heilige Familie und die Engel bildeten den Mittelpunkt der Krippe. Eine Kuriosität bilden die beiden Opferstockfiguren, nämlich der Mohr und der Hirte, die beim Einwerfen einer Münze, mit dem Kopf dankbar nicken ( was sie aber kaum taten – vielleicht waren sie schon müde).

Die Wegentalkrippe mit ihren aufwendigen Gewändern wurde im 19. Jahrhundert von der Waldhornwirtin Kreszentia Fischer gestiftet.

 

Der Rückweg nach Rottenburg führte entlang von Gärten und Weinbergen. Quer durch die schöne Altstadt gehend, erreichten die „Krippenwanderer“ das Gasthaus Hirsch, wo bei einem Vesper die Eindrücke besprochen wurden.

Während des Rundgangs konnten immer wieder Tafeln des Rottenburger Mundartpoeten Sebastian Blau alias Dr. Josef Eberle mit Gedichten gelesen werden, dem das Weggental mit seinem berühmten Gedicht „ s’Weggetaler Kripple‘“ auch seine Bekanntheit verdankt.

hw

Stammtisch

Wanderführer- und Albvereinsstammtisch

 

Wir laden alle Wanderführerinnen, Wanderführer und Albvereinsmitglieder, so wie deren Partner, aber auch Interessierte Menschen, die sich für unsere Arbeit begeistern, zu unserem Stammtisch ein.

Die Runde ist für jeden offen.

 

Wir treffen uns am Freitag, den 26.01.2018 um 19.30 Uhr im Eninger Hof, Am Kappelbach 24 in Eningen

 

Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit netten Leuten in gemütlicher Runde.

 

Die Wanderwarte Michael Coconcelli, Sabine Popp und Hermann Walz

Tübingen entdecken

Unbekannte Stäffele und Wege in Tübingen

 

Am Sonntag, den 28.Januar lädt die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Eningen unter Achalm mit Wanderführer Hermann Walz ein, Tübingen einmal anders zu entdecken.

Treffpunkt 13 Uhr am Rathaus Eningen zur Bildung von Fahrgemeinschaften zum Hbf Reutlingen.(sonntags kostenloser Parkplatz beim Württemberger Hof) Abfahrt um 13.32 Uhr, Gleis 2,  mit der Bahn nach Tübingen, Ankunft 13.45 Uhr.

In Tübingen führt die Tour durch die Platanenalle zur wiederöffneten Germanenstaffel Richtung Österberg. Vorbei an Verbindungshäusern, dem historischen Landgerichtsgebäude wird die Himmelsleiter abwärts begangen, um dann in den alten botanischen Garten zu gelangen. Nach dieser Runde führt der Weg in den Stadtfriedhof mit vielen Gräbern von Prominenten. Den Frondsberg hinab und der Ammer entlang geht der Weg durch unbekannte Gässle und Plätzle zum alten Nonnenhaus und über die Palmer Staffel zurück. Eine Schlußeinkehr in der Tübinger Altstadt ist vorgesehen.

Rückkehr zwischen 18 und 19 Uhr in Eningen.

Reine Gehzeit 3 Stunden, Wanderstrecke ca. 9 km. Unkosten für die Fahrt ca. 3 € pro Person

Die Wanderung ist für Familien mit Kindern ab 10 Jahren geeignet.

Wegen der Gruppenfahrkarten ist eine Anmeldung erwünscht.

Kontakt: Hermann Walz Tel. 07121 820915 mail: hermann.walz@t-online.detuebingen-dez-2017-004

Wanderwoche 2018

Wanderwoche 2018 Moselsteig Cochem

Wanderwoche 2018 Mosel, 10. bis 16.6.2018, 95 km in 7 Tagen von Traben-Trarbach nach Cochem. Die Übernachtung erfolgt in Doppelzimmern. Wer hat Lust mit zu wandern. Wir wandern wieder in einer interessanten Landschaft, welche nicht in unserem direkten Umfeld liegt. Die Streckenlängen betragen zwischen 10 und 19 km pro Tag, die zu steigenden Höhenmeter pro Tag werden zwischen 300 m und 700 m liegen. Die An- und Abfahrt erfolgt wieder mit einem gecharterten Bus, Wanderführer sind Michael Coconcelli, michael.coconcelli@gmx.de und HP Hofmann, 07121-81250 oder hp@hofmann-eningen.de

 

Gemütlicher Herbstabend im Wanderheim Eninger Weide

 

Draussen war es kalt und drinnen warm und alle Plätze im Wanderheim Eninger Weide – Hans Schenk Haus- besetzt.

Wieder einmal trafen sich die Eninger Albvereinler in gemütlicher Runde zum Schwätzen und Singen. Die vom Pächter angebotenen Zwiebel- und Krautkuchen schmeckten sehr gut und so konnte Vorstandsmitglied Josef Härle die Wanderfreunde frohgemut begrüßen. Er entschuldigte Vertrauensmann Ingo Ruf, der wegen Verpflichtungen auf einer Messe, nicht teilnehmen konnte. Da die Akkordeonspieler des Vereins krank bzw. verhindert waren, gab Michael Coconcelli mit seiner Mundharmonika den Ton an beim Singen der Wanderlieder.

Die Ehrungen begannen mit den Mitgliedern, die 25 Jahre dem Verein angehören. Dies sind:

Herbert Hanner, Gabi Karrer, Joachim Karrer, Manuela Karrer, Kathrin Radke,

Angela Sattler, Hermann Sattler, Inge Schiller

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:

Andreas Bierlmeier, Petra Hauser, Heidrun Hummel, Hans Jürgen Kilian, Ruth Kilian

Timo Kilian, Hermann Kurz, Ursel Kurz, Fritz Lebherz, Thomas Schwenk,

 

Ein halbes Jahhundert, also 50 Jahre sind folgende Mitglieder dabei:

Hans-Peter Hofmann, Rolf Matteis, Rolf Reicherter

Josef Härle würdigte die Geehrten u.a. Hans-Peter Hofmann, den Ehrenvorsitzenden der Ortsgruppe, der schon zahlreiche Funktionen im Verein über die Jahrzehnte innehatte und heute noch als Berater für den Verein aktiv ist.

 

Auf eine 60 Jahre dauernde Mitglieschaft kann Anneliese Maurer zurückblicken.

Neben der Urkunde und der Anstecknadel erhielten die Jubilare Geschenke der Ortsgruppe.

 

Zum Schluß gabe es eine sehr seltene Ehrung: 70 Jahre ist Wilhelm Bock Mitglied

Er trat 1948 als Jugendlicher dem Albverein bei. Josef Härle hob hervor, daß der Inhaber der Baumschule Rall jedes Jahr den Baum des Jahres gestiftet hat. Bis heute ist der aktiv in der Männergesangsgruppe.

Dieser ließ es sich nicht nehmen, selbst das Wort zu ergreifen.

Zunächst schilderte er die Entwicklung des Schwäbischen Albvereins, denn ein Vorfahr mütterlicherseits, der „Kunstgärtner“ Wilhelm Rall war als Vertreter des Verschönerungsvereins Mitbegründer des Schwäbischen Albvereins im Jahr 1896.

Hier ein Ausschnitt aus dem gereimten Vortrag von Wilhelm Bock:

:

„Willst Du froh und glücklich sein, so trete bei dem Albverein.

Er ist für Jugend und fürs Alter erfahrener Freizeitgestalter!

Aussichtstürme ohne Zahl

Mit Rundblick über Berg und Tal, mit oftmals über hundert Stufen,

Die sind für Wandrer wie gerufen.

Auch Wanderheime gibt’s genügend, wo jedes Mitglied überwiegend

Sich wohlfühlt, sei’s bei kurzer Rast oder längerer ohne Hast.

Vom Bodensee bis fast zum Main, betreibt der Schwä’bsche Albverein

Brauchstumspflege und Kultur und kümmert sich um die Natur.

Vom Ipf bis fast zum Hohentwiel vermittelt er Heimatgefühl;

Die Wanderwge sind beschildert, nur wenige sind leicht verwildert.

Auch Berge sind des Wandrers Ziel und davon gibt’s es wahrlich viel

Der Ipf ist einer dieser Berge, nordöstlich sind oft noch Zwerge.

Südwestlich man dagegen schwitzt, bis man auf ihren Gipfeln sitzt.

Nicht weniger als 15 Riesen bis über tausend Meter sprießen.“

hw

img_1830img_1831img_1838img_1837img_1832