Wanderführerstammtisch

Einladung zum Wanderführerstammtisch

Der Erfahrungsaustausch und der persönliche Kontakt im lockeren Rahmen sind angesichts der veränderten Bevölkerungsentwicklung und der sich wechselnden Bedürfnisse unserer Freizeitgesellschaft wichtig geworden.

Wir laden alle Wanderführerinnen und Wanderführer sowie deren Partner, aber auch Interessenten, die als Wanderführer einsteigen wollen oder sich als Gäste für unsere Arbeit begeistern, zu unserem Stammtisch ein.

Auch inzwischen passive bzw. ehemalige Wanderführer sind bei uns herzlich willkommen. Der Kreis ist für jeden offen.

Wir treffen uns am

Freitag, den 22. September 2017 um 19.30 Uhr in der Gaststätte zum Spitzbua (bisher Landgasthof Wolf), Brunnenstr.13 in Eningen

Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit netten Leuten in gemütlicher Runde.

Die Wanderwarte Michael Coconcelli, Sabine Popp und Hermann Walz

Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Im Herzstück des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

(hoc) Die Schwäbische Alb ist mit ihrer wunderbaren Natur, geologischen Vielfalt und reichhaltigen Kultur seit vielen Jahren ein beliebtes Reiseziel für Gäste aus Nah und Fern.  Von der UNESCO wurde die Mittlere Schwäb. Alb 2009 als eine der bedeutendsten Landschaften der Welt ausgezeichnet und als Biosphärengebiet Schwäbische Alb anerkannt. Dieses erstreckt sich mit einer rund 40 km langen Nord-Süd-Ausdehnung vom Albvorland über den Albtrauf und die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Beteiligt sind 29 Städte und Gemeinden, darunter auch Eningen. Ein wichtiger Bestandteil ist der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen im Zentrum des Gebiets. Er war am Nachmittag des 17. August das Ziel eines Ausflugs der Seniorengruppe mit Omnibus-Leibfritz. In Münsingen stieg als fachkundige Führerin Frau Kuhn-Urban zu, die es hervorragend verstand,  bei einer mehrstündigen Tour die Schönheiten und Besonderheiten dieser herrlichen Landschaft erleben zu lassen. Erstes Ziel war das Biosphärenzentrum, das in zwei stilvoll renovierten Gebäuden des ehemaligen Alten Lagers untergebracht ist, interessante Informationen vermittelt und den Charme der Region unter anderem an über 30 interaktiven Ausstellungselementen erleben lässt. Dann ging es mit dem Bus durch den ehemaligen Truppenübungsplatz, der ab 1895 im Münsinger Hardt für das Militär eingerichtet und zum militärischen Sperrgebiet erklärt wurde. Nach dem 2. Weltkrieg stand er bis 1992 unter französischer, dann wieder unter deutscher Regie, bis er 2005 nach 110 Jahren militärischer Nutzung wieder zivilen Zwecken diente. Geblieben ist eine einmalige Kulturlandschaft, aber auch die Gefährdung durch Munitionsreste. Es ist ein Glücksfall, dass dort ein historisches Landschaftsbild bewahrt wurde. So hat die Schwäbische Alb früher in weiten Gebieten ausgesehen, als sie noch von Schafherden beweidet wurde, wie es in diesem Reservat auch heute wieder der Fall ist. Von verschiedenen aussichtsreichen Standorten erlebten die Besucher reinen Landschaftsgenuss. Besucht wurde auch das ehemalige Dorf  Gruorn, dessen damals 700 Einwohner von 1937 bis 1939 ihren Ort verlassen mussten, weil dieser und seine Gemarkung zur Erweiterung des Truppenübungsplatzes benötigt wurden. Seit 2006 ist Gruorn wieder öffentlich zugänglich. Erhalten blieb nur die Stephanuskirche mit dem sie umgebenden Friedhof und das ehemalige Schulhaus, in dem jetzt ein Heimatmuseum untergebracht ist. Die Gruppe besuchte die von ehemaligen Gruornern wiederhergestellte Kirche. – Für die Eninger war dieser Ausflug, insbesondere dank den von Frau Kuhn-Urban vermittelten Eindrücken, ein großartiges Erlebnis. Zur Schlusseinkehr ging es anschließend in den Gasthof zum Lamm in Gomadingen, wo man in gemütlicher Atmosphäre bestens bewirtet wurde, bevor es über St. Johann wieder nach Eningen zurück ging.

Einladung zum Wein und Wandern

Wandern und Wein am 24.09.17

 

Die Wanderung ist ausgebucht. Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Weglänge: ca. 10 km

Gehzeit: ca. 3 Stunden

Kosten: 20 € (Fahrt mit Bus und Bahn, 2-stündige Planwagenfahrt),

bei Anmeldung zu zahen

Teilnehmerzahl: 20

Treffpunkt: 24.09.17, 8.10 Uhr, Eningen, Bushaltestelle Eitlinger Str./Rathaus

Rückkehr: ca. 19.30 Uhr

Information:

Ingeborg Renk Tel.: 07121/1374565rathaus-von-besigheim-mediumweinberge-vor-besigheim-medium

 

 

 

 

Am Karlsruher Grat – Bericht –

.. Sonntag, 13.08.2017, 2 Ortsgruppen vom Lichtensteingau führten am gleichen Tag 2 nicht abgesprochene Rundwanderungen im Nordschwarzwald durch.

Sickenhausen, Wanderführer Manfred Goller, begann mit 30 Teilnehmer beim Kloster Allerheiligen und den Wasserfällen, Eningen unter Achalm, Wanderführer Michael Coconcelli und Sepp Härle eröffneten den Wandertag am Steinbruch Ottenhöfen (Karlsruher Grat) mit 19 Teilnehmern.

Für Eningen war der Start am Steinbruch, ein vielseitiger Anstieg entlang des Gottschläger-Baches mit seinen Wasserfällen, vorbei am Edelfrauengrab und einer historischen Brücke, auf halber Höhe ein Schnaps- und Getränkebrunnen. Etliche Bänke laden hier zu einer Verschnaufpause vor dem weiteren Anstieg ein.

. ..die Tour kann nur bei trockenem Fels stattfinden. .. viele bange Stunden der vorangegangenen Regentage, heute: trockenes Wanderwetter, ideal für die Kraxelei. Kein Teilnehmer wollte die Umgehung in Anspruch nehmen.

Der Karlsruher Grat ist eine ca. 400m lange Felstour und bietet Abschnitte mit alpinem Charakter. Der Pfad über die Felsen ist schmal und erfordert Klettereinlagen, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und solides Schuhwerk. Nach 1 ½ Stunden sind alle unfallfrei durch.

Ein Rucksackvesper in der Schutzhütte Brennte Schrofen, einige Blicke von der Aussichtskanzel und hinunter ins Tal, zurück zum Ausgangspunkt.

 

Ca. ½ Stunde Fahrzeit: Kloster Allerheiligen: der Beginn erfolgt vom unteren Parkplatz, wir genießen die Allerheiligen-Wasserfälle im Anstieg. Im 19. Jhd. erfolgte die Begehung noch auf mitgeführten Leitern. .. wir sind auf den Stein-Treppen des 20.Jhd. unterwegs. Beeindruckende Wassermassen fallen an verschiedenen Engpässen an uns vorbei in die Tiefe. Kloster Allerheiligen: nach ca. 115 hm erreichen wir die Klosteranlage, gestiftet 1191 von Uta von Schauenburg. Ein Esel wurde mit Goldsäcken auf den Weg geschickt, wo er die Ladung abwarf, war der Klosterstandort (diese Entscheidung würde heute viele € Einsparung in der Planung einbringen). Das Kloster, 1802 säkularisiert, fiel 1804 dem Blitzschlag zum Opfer. Im Museum vor Ort kann die ursprüngliche Größe der Klosteranlage nachempfunden werden.

Die Tour zurück erfolgt über einen Teil des Sagenweges, eine gelunge Kombination vor Ort!

Mit den jeweils getrennten Schlußeinkehren der Ortsgruppen geht ein ereignisreicher Wandertag zu Ende, .. mit dem Wunsch nach mehr.

 

M.C.

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Allgäu Gebirgswanderung

gebirgstour-allgaeu-albverein-014-mediumDer schwäbische Albverein, Ortsgruppe Eningen war wieder unterwegs zur jährlichen Gebirkstour in den Allgäuer Alpen, vom 05.08.2017 bis 07.08.2017.

 

Am Samstag starteten die meisten Teilnehmer um 7 Uhr vom Eninger Friedhof aus in Richtung Hinterstein, wo der Treffpunkt mit der Gesamten Gruppe um 10 Uhr geplant war.

Nachdem alle Autofahrer einen Parkplatz gefunden haben, was gar nicht so einfach war, sind wir dann 15 Personen gewesen. Mit einer kurzen Busfahrt sind wir an unserem Ausgangspunkt, dem Giebelhaus angelangt. Der Busfahrer gab ein paar Infos auf der Fahrt von der Gegend, die sehr unterhaltsam und lustig war.

Vom Giebelhaus starteten wir nun gemeinsam mit unserem ersten Ziel, die Schwarzenberg Hütte. Der Anstieg war zum Teil im Schatten, was uns sehr entgegen kam. Auf der Hütte angelangt, haben wir erst mal eine verdiente Pause gemacht. Die Aussicht von der Terrasse sieht sehr viel versprechend für die kommenden Tage aus.

Weiter ging der Aufstieg über den Engeratsgundsee zum Edmund Probst Haus über das Koblat.

Insgesamt haben wir an diesem ersten Tag Ca. 10 Km mit leichtem Anstieg hinter uns gebracht.

Der Hüttenabend war natürlich auch wieder sehr gesellig und wir konnten noch kurz einen Blick auf Oberstdorf im Tal erblicken, bis dann allerdings die Wolken in rasanter Geschwindigkeit die Berge in Beschlag genommen haben.

Es hat angefangen zu Regnen und leider auch nicht mehr aufgehört, so dass der folgende Tag sehr nass und vernebelt gewesen ist.

Unsere nächste Etappe war der Übergang zum Prinz Luitpold Haus. Der Regen war den ganzen Tag, mal mehr oder weniger, aber stetig unser Begleiter. Wunderschöne Blumenfelder waren um uns herum, die selbst im dichten Nebel schön anzuschauen waren.

Der Übergang hatte kleine Kletterstellen, die mit Drahtseilsicherung versehen waren, das bei diesen Gegebenheiten große Konzentration gefordert hat. Trotzdem kam die Gruppe bei bester Laune, etwas nass aber gesund und munter auf dem Prinz Luitpold Haus an. Der große Trockenraum, wurde von uns gleich eingenommen und eine warme Dusche gönnte sich der ein und andere dann doch zum aufwärmen.

Am folgenden Morgen war der Himmel geputzt und die Sonne begleitete uns schon gleich bei unserem Anstieg um 7 Uhr auf den Glasfelderkopf, 2270m. Atemberaubend ist der Blick über die Berglandschaft von dort oben. Die Rucksäcke ließen wir auf der Hütte für die Besteigung. Wieder auf der Hütte angekommen gab es einen kurzen Frühschoppen, so dass wir noch einmal die schöne Kulisse um uns herum bei Sonnenschein betrachten konnten. Danach folgte der Abstieg wieder zum Giebelhaus, von wo wir aus mit dem Bus wieder nach Hinterstein gefahren sind.

Einzelne Teilnehmer verabschiedeten sich schon da, eine gemütliche Einkehr auf der Alb war aber natürlich wieder Programmpunkt, wie immer.

Es waren einige neue Teilnehmer dabei, was uns sehr freut.

 

Ein großes Lob an unseren Bergführer Harald Reinhard, der für uns die Möglichkeit geschaffen hat, ein paar wunderschöne Tage in dieser reizvollen Landschaft zu verbringen.

 

A.H.