Allgäu Gebirgswanderung

gebirgstour-allgaeu-albverein-014-mediumDer schwäbische Albverein, Ortsgruppe Eningen war wieder unterwegs zur jährlichen Gebirkstour in den Allgäuer Alpen, vom 05.08.2017 bis 07.08.2017.

 

Am Samstag starteten die meisten Teilnehmer um 7 Uhr vom Eninger Friedhof aus in Richtung Hinterstein, wo der Treffpunkt mit der Gesamten Gruppe um 10 Uhr geplant war.

Nachdem alle Autofahrer einen Parkplatz gefunden haben, was gar nicht so einfach war, sind wir dann 15 Personen gewesen. Mit einer kurzen Busfahrt sind wir an unserem Ausgangspunkt, dem Giebelhaus angelangt. Der Busfahrer gab ein paar Infos auf der Fahrt von der Gegend, die sehr unterhaltsam und lustig war.

Vom Giebelhaus starteten wir nun gemeinsam mit unserem ersten Ziel, die Schwarzenberg Hütte. Der Anstieg war zum Teil im Schatten, was uns sehr entgegen kam. Auf der Hütte angelangt, haben wir erst mal eine verdiente Pause gemacht. Die Aussicht von der Terrasse sieht sehr viel versprechend für die kommenden Tage aus.

Weiter ging der Aufstieg über den Engeratsgundsee zum Edmund Probst Haus über das Koblat.

Insgesamt haben wir an diesem ersten Tag Ca. 10 Km mit leichtem Anstieg hinter uns gebracht.

Der Hüttenabend war natürlich auch wieder sehr gesellig und wir konnten noch kurz einen Blick auf Oberstdorf im Tal erblicken, bis dann allerdings die Wolken in rasanter Geschwindigkeit die Berge in Beschlag genommen haben.

Es hat angefangen zu Regnen und leider auch nicht mehr aufgehört, so dass der folgende Tag sehr nass und vernebelt gewesen ist.

Unsere nächste Etappe war der Übergang zum Prinz Luitpold Haus. Der Regen war den ganzen Tag, mal mehr oder weniger, aber stetig unser Begleiter. Wunderschöne Blumenfelder waren um uns herum, die selbst im dichten Nebel schön anzuschauen waren.

Der Übergang hatte kleine Kletterstellen, die mit Drahtseilsicherung versehen waren, das bei diesen Gegebenheiten große Konzentration gefordert hat. Trotzdem kam die Gruppe bei bester Laune, etwas nass aber gesund und munter auf dem Prinz Luitpold Haus an. Der große Trockenraum, wurde von uns gleich eingenommen und eine warme Dusche gönnte sich der ein und andere dann doch zum aufwärmen.

Am folgenden Morgen war der Himmel geputzt und die Sonne begleitete uns schon gleich bei unserem Anstieg um 7 Uhr auf den Glasfelderkopf, 2270m. Atemberaubend ist der Blick über die Berglandschaft von dort oben. Die Rucksäcke ließen wir auf der Hütte für die Besteigung. Wieder auf der Hütte angekommen gab es einen kurzen Frühschoppen, so dass wir noch einmal die schöne Kulisse um uns herum bei Sonnenschein betrachten konnten. Danach folgte der Abstieg wieder zum Giebelhaus, von wo wir aus mit dem Bus wieder nach Hinterstein gefahren sind.

Einzelne Teilnehmer verabschiedeten sich schon da, eine gemütliche Einkehr auf der Alb war aber natürlich wieder Programmpunkt, wie immer.

Es waren einige neue Teilnehmer dabei, was uns sehr freut.

 

Ein großes Lob an unseren Bergführer Harald Reinhard, der für uns die Möglichkeit geschaffen hat, ein paar wunderschöne Tage in dieser reizvollen Landschaft zu verbringen.

 

A.H.